Therapieangebot: Somatic Experiencing

- eine Hilfe für Schock- und Entwicklungstraumen

Was ist ein Trauma?

Traumatische Erfahrungen sind ein natürlicher Teil unseres Lebens, die unserer Körper meist durch Selbstregulation ausgleichen kann. Trotz dieser Fähigkeit sich dieser Situationen anzupassen, können besondere traumatische Erlebnisse das physiologische, psychologische und soziale Gleichgewicht verändern. Diese Erinnerungen an ein bestimmtes Ereignis können die Gegenwart sehr stark beeinträchtigen. Obwohl die meisten Menschen mit traumatischen Belastungen fähig, sind ihr Leben einigermaßen fortzuführen, und nicht ständig in der Erinnerung leben, heißt das nicht, das die traumatischen Ereignisse keine Spuren im Körper hinterlassen haben. Menschen, die nicht in der Lage sind die schrecklichen Erfahrungen  zu integrieren, beginnen spezifische Muster der Vermeidung und Übererregbarkeit zu entwickeln. Man spricht dann von der "posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)"

 

Offensichtliche Auslöser eines Traumas

· Autounfälle (Schleudertrauma), Stürze
· Erfahrungen von Gewalt (Banküberfälle, Krieg, Missbrauch, Folter)
· Schwere Verletzungen oder Krankheiten 
  (Vergiftungen ,Verbrennungen, Operationen)
· Traumatische Geburt, vorgeburtliche Belastung (z.B. Unterversorgung
   mit Sauerstoff)
· Naturkatastrophen
· Emotionales Trauma (Trennung, schwerer Verlust)

 

Aber auch subtile Auslöser, ganz gewöhnliche Ereignissen, können ein Trauma auslösen. Scheinbar harmlose Missgeschicke oder Ereignisse können langfristig eine schädigende Auswirkung auf einen Menschen haben. Selbst ein Treppen- oder Fahrradsturz kann unter Umständen überwältigend sein. Jeder Mensch reagiert anders!

 

Die physiologische Antwort auf akute Gefahr besteht aus vielfältigen Reaktionen des Nerven- und Hormonsystems und des Stoffwechsels. Sie ermöglichen die instinktiven Überlebensfunktionen.

 

Traumatisierung entsteht, wenn diese physiologischen Reaktionen, seit dem akuten Ereignis, nicht mehr zur Ruhe gekommen sind. Dies führt zu Verlust von Grenzen, Kontrolle, Vertrauen, Orientierung (Raum und Zeit), Sicherheit und Geborgenheit, Unversehrtheit und Zusammenhalt des Selbst. Auch kann die eigene Verbindung zur Spiritualität unterbrochen sein.

 

Andauernde traumatische Reaktionsmuster können die Fähigkeit des physischen Körpers tiefere Energiekörper zu erleben, einschränken.  Folge davon ist, dass dem Körper die Vorraussetzung fehlt ein gutes "Gefäß" (Container) für Emotionen und interpersonale Folgen zu sein. Seine Fähigkeit, Extreme zu tolerieren, ist aber eine Vorraussetzung nicht allein für gesunde Emotionalität und ein gesundes Beziehungsleben. sondern auch für die Verbindung jedes Menschen zu seinen tiefen Energien und seiner Spiritualität.


Trauma-Lösung in der körpertherapeutischen Arbeit

In der Behandlung wird mit Einbezug von körpereigenen Ressourcen in kleinsten Schritten Kontakt mit den traumatischen gebundenen Energien aufgenommen, damit der Körper, die damals nicht abgeschlossenen Bewegungen aus dem Zellgedächtnis entladen oder entlassen kann. Das hilft dem Menschen sich natürlicher zu fühlen, geerdeter, mehr in seinem Körper zu Hause.

 

Wichtig ist mir noch zu sagen, dass der Therapeut/die Therapeutin bei dieser Arbeit den Körper des Traumatisierten nicht berühren braucht, wenn es nicht ausdrücklich gewünscht ist!
 
Der traumatisierte Körper hat allein die innewohnende Fähigkeit, wenn er Ruhe, Aufmerksam, Vertrauen und Zeit findet, dass zu tun, was er tun will, um sich zu heilen.

www.somaic-experiencing.de

www.traumahealing.com