Traumatherapie Brainspotting n. D. Grand

Wohin wir schauen entscheidet, wie und was wir fühlen

Brainspotting
Die Augen zeigen was sie fühlen

Brainspotting ist eine wunderbare Ergänzung zu Somatic Experiencing/Traumabewältung. Es ist zugleich ein aufdeckendes als auch ein diagnostisches Verfahren.

Der Klient steigt mit einem körperlich spürbaren Symptom in den Prozess ein. Das können Schmerzen oder Panik oder andere Arten von Missempfindungen sein. 
Brainspotting macht es sich zu eigen, das unverarbeitete Erfahrungen vom Körper immer wieder reproduziert werden. Hier ist die  Blickrichtung des Klienten für die zu bearbeitenden emotionalen Erfahrungen von großer Relevanz.
Um die relevante Blickrichtung zu finden, benutzt der Therapeut entweder seinen Finger oder einen Teleskopstab. Mit diesem Zeigestab führt er den Blick des Klienten. Gleichzeitig verbindet sich der Klient mit dem zu bearbeitenden Thema und spürt, wo im Körper er eine physiologische Reaktion (fokussierte Aufmerksamkeit) feststellt. Der Klient wird bemerken, dass es ein gefühltes Korrelat zur Blickrichtung gibt, welches sich durch eine stärkere oder weniger starke physiologische Reaktion (Aktivierung und Beruhigung) zeigt. Der gefundene Brainspott mit der gefunden Blickrichtung scheint mit einem neuronalen Erregungsmuster im Gehirn des Klienten einher zu gehen. Das Fixieren des Blickes auf die gefundene Richtung ermöglicht den Zugang zu Gedächtnisinformationen, die nun verarbeitet werden können.

Brainspotting kann unterstützend sein bei:

- traumatisch bedingten Störungen: akute Belastungsreaktion und posttraumatischen Belastungsstörung
- Belastungszustände und Körpersymptome in Verbindung mit den unterschiedlichsten psychischen Erkrankungen, die einen Leidensdruck bewirken 
- Belastungszustände in Verbindung mit verschiedenen somatischen somatopsychis Erkrankungen
- Belastungszustände und/oder blockierte Körperreaktionen und Bewegungen in Zusammenhang mit Leistungsanforderungen, z.B. Beruf, Studium, Sport...
- Schmerzen, wie Migräne, Fibromyalgie und damit verbundene Belastungen
- Körperliche Erkrankungen und deren Auswirkung auf die Emotionalität